Wunschkandidaten richtig ansprechen

Muss eine schwer besetzbare Stelle schwer besetzbar bleiben? Es gerät oft in Vergessenheit, dass vor der Stellenschaltung geklärt werden sollte, was überhaupt unseren Wunschkandidaten ausmacht und wie wir unsere Ansprache genau auf diesen abstimmen.

Wunschkandidaten richtig ansprechen

Wunschkandidaten richtig ansprechen

Muss eine schwer besetzbare Stelle schwer besetzbar bleiben?

Es gerät oft in Vergessenheit, dass vor der Stellenschaltung geklärt werden sollte, was überhaupt unseren Wunschkandidaten ausmacht und wie wir unsere Ansprache genau auf diesen abstimmen. Haben wir uns überlegt, wie diese fiktive Person „tickt“ und wie sie dementsprechend auf Stellensuche gehen würde? Zur besseren Erläuterung dazu ein Beispiel:

Stellen wir uns vor, wir müssen eine Empfangssekretärin rekrutieren und schreiben diese über unsere Karriereseite aus. Eine potenzielle Kandidatin wird zufällig auf unser Unternehmen aufmerksam und möchte sich, während sie auf den Zug wartet, per Smartphone bei uns bewerben. Schnell hat die Kandidatin unsere Karriereseite wieder verlassen, als sie sieht, dass wir eine Menge an Unterlagen einfordern, die sie in dieser Situation nicht zur Hand hat. Noch dazu war unsere Karriereseite nicht für den mobilen Zugriff optimiert. Somit haben wir unsere Kandidatin noch vor einer Bewerbung verloren. Eine effektive Stellenstreuung auf den verschiedensten Kanälen ist eine Möglichkeit, auf unsere Vakanz aufmerksam zu machen. Bei der Vielfalt an Stellenangeboten ist es schwer, als Arbeitgeber hervorzustechen – und warum sollte der potenzielle Kandidat bei uns arbeiten?

Hier ist es wichtig, dass wir uns in unseren idealen Kandidaten hineinversetzen, um dessen Wünschen so gut wie möglich nachzukommen.

von Mirko Udovich

Mirko Udovich
Geschäftsführender Gesellschafter
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