Was versteht man unter „New Work“?

Oft ist von „New Work“ in der Arbeitswelt die Rede. Was hat sich geändert? Wer heute von New Work redet, bezieht sich nur selten auf den ursprünglichen Entwurf des Sozialphilosophen Frithjof Bergmann.

Was versteht man unter „New Work“?

Was versteht man unter „New Work“?

Oft ist von „New Work“ in der Arbeitswelt die Rede. Was hat sich geändert?

Wer heute von New Work redet, bezieht sich nur selten auf den ursprünglichen Entwurf des Sozialphilosophen Frithjof Bergmann. Er verstand darunter eine Sozialutopie, in der Arbeit nicht mehr nur wirtschaftliche, sondern vor allem eine sinnstiftende Funktion hat und Menschen nicht in ihrer Freiheit beschränkt. In der modernen Arbeitswelt dient die Bezeichnung nun als Überbegriff für alternative Arbeitsmodelle und Arbeitsformen. Einige Beispiele:

Flexible Arbeitszeiten statt klassischer Bürojob: Natürlich gibt es Bereiche, in denen Schicht-Modelle und feste Anwesenheitszeiten unumgänglich sind. Überall sonst setzen sich aber zunehmend erst Gleitzeit und dann sogar komplett flexible Arbeitszeiten durch.

Remote Work: Die Corona-Pandemie hat das Potenzial von Remote Work deutlich gemacht. Viele Mitarbeiter wünschen sich in Zukunft mehr Möglichkeiten, von zuhause aus zu arbeiten, um durch den Wegfall von Pendelstrecken und mehr Flexibilität die Work-Life-Balance zu verbessern.

New Workspace: Es ändern sich dadurch auch die Anforderungen an Bürogebäude. Shared Workplaces gewinnen dadurch an Bedeutung, wie vielfältigere Bürolandschaften mit spezialisierten Bereichen. Anstatt Großraumbüros sind moderne Workspaces mit verschiedenen Zonen ausgestattet. Das reicht von der Ruhezone über Telefonboxen bis hin zum offenen Raum für Austausch und Projektarbeit.

von Mirko Udovich

Mirko Udovich
Geschäftsführender Gesellschafter
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