Wählerische Bewerber

Wo sollte ein Betrieb bei der Personalgewinnung ansetzen? Kandidaten nehmen immer weniger Jobangebote an.

Wählerische Bewerber

Wählerische Bewerber

Wo sollte ein Betrieb bei der Personalgewinnung ansetzen?

Kandidaten nehmen immer weniger Jobangebote an. Ein alarmierendes Zeichen für Unternehmen. Die Kandidaten werden immer wählerischer. Das ist ein Frühindikator dafür, dass der Fachkräftemangel vielen Personalabteilungen und Unternehmen in den nächsten 5 bis 10 Jahren weiterhin zu schaffen machen wird.

Im zurückliegenden Jahr brauchten Unternehmen meist zwischen 2 und 3 Monate, um eine offene Stelle zu besetzen, oft auch das Doppelte. Diese Zahlen enthalten für mich eine zentrale Botschaft: Wenn Unternehmen weiterhin kompetente Mitarbeiter finden wollen, müssen sie deutlich stärker in die Mitarbeitergewinnung investieren. Also in das Employer Branding, in das Personalmarketing und in die Recruitingabläufe. Hinzu kommt, dass Betriebe mehr Geld in die Hand nehmen sollten, um die eigene HR-Abteilung nach vorne zu bringen.

Ein Hebel bei der Personalsuche sind schnellere Bewerbungsprozesse. Unternehmen fordern noch viele schriftliche Informationen von einem Bewerber an, bevor es überhaupt zu einem Gespräch kommt. Hingegen sollte man eine Bewerbung mit einem Klick erledigt haben können. Auch sollte die Nachfolgeregelung rechtzeitig ins Auge gefasst werden. Es kann ratsam sein, Job-Tandems zu bilden. Der Schlüsselspieler geht etwa in Altersteilzeit, übernimmt die eine Hälfte des Jobs und der Nachfolger die andere.

von Mirko Udovich

Mirko Udovich
Geschäftsführender Gesellschafter
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