Stellenanzeigen sind keine Textwüsten

Wie gelingt eine gute Stellenanzeige? Die Stellenanzeige ist und bleibt das wichtigste Recruiting-Medium im deutschen Sprachraum. Entsprechend hoch sollten die Ansprüche von Unternehmen an ihre Anzeigen sein.

Stellenanzeigen sind keine Textwüsten

Stellenanzeigen sind keine Textwüsten

Wie gelingt eine gute Stellenanzeige?

Die Stellenanzeige ist und bleibt das wichtigste Recruiting-Medium im deutschen Sprachraum. Entsprechend hoch sollten die Ansprüche von Unternehmen an ihre Anzeigen sein. Denn sie sind oft das Erste, was Kandidaten von ihrem potenziellen Arbeitgeber sehen.

Eine gute Stellenanzeige ist damit deutlich mehr als eine bloße Sammlung von Anforderungen, Tätigkeitsbeschreibungen und Unternehmensinformationen. Sie ist Ihre Arbeitgebermarke im Miniaturformat, attraktiv, glaubwürdig und informativ. Damit Ihre Anzeige diese hohen Ansprüche erfüllt, müssen sämtliche Bestandteile perfekt ineinandergreifen. Das geht vom richtigen Jobtitel über die Aufgabenbeschreibung zum Call-to-Action.

Viele Stellenanzeigen haben eins gemein: zu viel Text. Das wirkt abschreckend. Ein Übermaß an unstrukturierten Informationen führt dazu, dass Bewerber Stellenanzeigen nach kurzer Zeit nur noch oberflächlich überfliegen oder meistens direkt wegklicken. Das gilt insbesondere für Kandidaten, die Stellenanzeigen auf dem Smartphone lesen. Ihre Aufmerksamkeitsspanne ist extrem niedrig. Relevanz ist deshalb wichtig. Erzählen Sie in Ihrer Anzeige das, was Ihre Zielgruppe interessiert. Nur wenn Bewerber sich emotional angesprochen fühlen, können Sie sie mit Ihrer Botschaft überzeugen.

Stellenanzeigen haben einen Zweck: Sie sollen die richtigen Menschen dazu bewegen, sich bei Ihnen zu bewerben.

von Mirko Udovich

Mirko Udovich
Geschäftsführender Gesellschafter
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