Richtiger Einstieg
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Richtiger Einstieg
Worauf kommt es beim Onboarding an?
Die Art und Weise, wie ein neues Teammitglied im Unternehmen aufgenommen, eingearbeitet und integriert wird, stellt die Weichen für dessen Leistung und Zugehörigkeitsgefühl. Oft genug gelingt das Onboarding nicht. Bei Vorstellungsgesprächen erfahre ich, dass rund ein Drittel der Neulinge innerhalb der ersten 6 Monate kündigen. Dann beginnt für jenes Unternehmen erneut eine teure Talentsuche.
Der Kostenaufwand eines „Bad Hires“ betrifft nicht nur die üblichen Recruiting-Kosten, es wurden Ressourcen in der Einarbeitungsphase verschwendet und die Produktivität belastet. Hinzu kommen demotivierte Teammitglieder und Reputationsschäden. Ein solides Onboarding sollte gleich nach der Vertragsunterzeichnung beginnen. Vor dem ersten Arbeitstag sollten Sie das neue Teammitglied über die Unternehmenswerte und -angebote informieren, den Arbeitsplatz einschließlich aller Kommunikationskanäle startklar machen und einen Ansprechpartner als begleitende Person für den Einstieg auswählen. Stellen Sie dem Neuling am ersten Tag das Team, den Ansprechpartner und wichtige Kontakte vor. Ein positiver Nebeneffekt eines strukturierten Onboardingprogramms ist es, dass die Abwanderungen meistens geringer sind, da bereits früh enger Kontakt, Loyalität und Engagement aufgebaut werden. Weitere Maßnahmen wie Feedbackgespräche und Schulungen gehören von Anfang an dazu.
von Mirko Udovich
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