Mit Strategie zum Ziel

Brauchen wir noch ein Organigramm? Bremst das nicht unsere Motivation? Wenn Mitarbeitende einen gewissen Handlungsspielraum haben, werden sie motivierter an die Arbeit gehen.

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Brauchen wir noch ein Organigramm? Bremst das nicht unsere Motivation?

Wenn Mitarbeitende einen gewissen Handlungsspielraum haben, werden sie motivierter an die Arbeit gehen. Doch auch Autonomie benötigt Regeln. Wichtig ist das richtige Maß. Stellen Sie sich ein Hockeyspiel vor. Gäbe es keine Regeln, würden einzelne dreiste Spieler das Spiel bestimmen. Wenn hingegen der Schiedsrichter aufgrund einer Vielzahl von Regeln das Spiel immer wieder unterbrechen müsste, würden die Spieler schnell die Lust verlieren. Sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig an Regeln wirkt demotivierend.

Für eine vernünftige Regelung sorgt ein Organigramm der Verantwortlichkeiten. Beginnen Sie mit der Ebene der Geschäftsleitung und erstellen Sie darunter ein Organigramm, das die Position und die Verantwortlichkeiten jeder Person abbildet. So wird abgesteckt, wie viel Handlungsfreiheit jedes Teammitglied hat. Innerhalb dieses Rahmens kann die Person weitgehend selbstbestimmt agieren. Jede Person muss ihre Position verstehen, ausführen wollen und ausführen können. Es bringt nichts, gute Leute am falschen Ort einzusetzen. Bewerten Sie jede einzelne Person im Unternehmen anhand der VWK-Kriterien (Verstehen, Wollen, Können). Verlangen Sie nicht von jemandem, eine Position zu besetzen, die ihm oder ihr nicht zusagt. Auch emotionale Fähigkeiten sind wichtig.

Gerade Leute mit Führungsverantwortung brauchen diese, weil sie es mit schwierigen Themen, etwa Entlassungen, zu tun haben werden.

von Mirko Udovich

Mirko Udovich
Geschäftsführender Gesellschafter
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