Gegen die innere Kündigung

Wie reagieren Führungskräfte am besten, wenn sie merken, dass ein Teammitglied innerlich gekündigt hat? Und kann die Personalleitung gegensteuern? Idealerweise finden die Verantwortlichen schon Gegenmaßnahmen, bevor eine anfängliche Frustration überhaupt zur inneren Kündigung führt.

Gegen die innere Kündigung

Gegen die innere Kündigung

Wie reagieren Führungskräfte am besten, wenn sie merken, dass ein Teammitglied innerlich gekündigt hat? Und kann die Personalleitung gegensteuern?

Idealerweise finden die Verantwortlichen schon Gegenmaßnahmen, bevor eine anfängliche Frustration überhaupt zur inneren Kündigung führt.

Wenn die Fluktuation nach oben schnellt, stimmt etwas nicht. Das A und O für Unternehmen ist es, kontinuierlich an der Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu arbeiten. Über regelmäßige und gezielte Mitarbeiterbefragungen finden Sie heraus, was Ihr Team bewegt, bevor es zu Kündigungen kommt. Hierzu gibt es eigene Performance-Tools. Schlechtes Führungsverhalten kann eine der Ursachen für eine innere Kündigung sein.

Es ist eine zentrale Aufgabe der Personalabteilung, den Führungskräften in Trainings wichtige Leadership Skills zu vermitteln. Das Thema Wertschätzung sollte dabei eine zentrale Rolle spielen. Inwieweit Teammitglieder mit dem Führungsverhalten des Vorgesetzten zufrieden sind, kann über Upward-Feedback ermittelt werden. Dabei fragen Führungskräfte Mitarbeiter gezielt danach, wie sie sie als Chef wahrnehmen und was sie sich von ihnen wünschen. Fällt das Feedback für bestimmte Führungskräfte schlechter aus, sollte Personalleiter mit der jeweiligen Führungskraft und dem Team ins Gespräch gehen und gemeinsam mögliche Lösungen diskutieren. Vielleicht macht eine interne Job-Rotation oder eine neue Stelle im Unternehmen Sinn oder Sie organisieren eine Mediation, um das Verhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter zu verbessern.

von Mirko Udovich

Mirko Udovich
Geschäftsführender Gesellschafter
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