Employer Branding, aber für wen?

Ich erkenne, dass viele Unternehmen ihr Employer Branding sehr stark oder fast ausschließlich auf die Generation Y oder Z ausrichten. Ist dies aber zielführend? Es gilt den Spagat über die 4 Generationen im Unternehmen zu bewältigen, die fünfte steht vor den Toren.

Employer Branding, aber für wen?

Ich erkenne, dass viele Unternehmen ihr Employer Branding sehr stark oder fast ausschließlich auf die Generation Y oder Z ausrichten. Ist dies aber zielführend?

Es gilt den Spagat über die 4 Generationen im Unternehmen zu bewältigen, die fünfte steht vor den Toren.

Die Bildung einer starken Arbeitgebermarke besteht genau in dieser Mission. Generationen sind zwar Pauschalierungen, doch kann man jeder Generation eine gewisse Einstellung zur Arbeit zuweisen.

Die Babyboomer (1946 bis 1964) folgen dem Motto „Leben, um zu arbeiten“; die Generation X (1965 bis 1980) lebt nach dem Motto „Arbeiten, um zu leben; die folgende Generation Y (1981 bis 1994) teilt sich das Motto „Erst leben, dann arbeiten“, für die Generation Z (1995 bis 2010) gilt „Leben und Arbeiten als fließender Prozess, beim Arbeiten leben und beim Leben arbeiten“. Den nach 2010 geborenen gibt man die Bezeichnung Generation Alpha.

Häufig wird der Fokus bei Unternehmen auf die jüngeren Generationen Y und Z gelegt. Mit dieser suboptimalen Lösung entsteht allerdings auch ein erheblicher Schaden, weil sich die anderen, häufig älteren Anspruchsgruppen im besten Fall nicht wahrgenommen und im schlimmsten Fall sogar abgestoßen fühlen.

Wenn man in Betracht zieht, dass die beiden älteren Gruppen immer noch mehr als die Hälfte der Beschäftigten ausmachen, ist das Schadenspotential schnell erkennbar. Es muss gelingen, die Markenbildung so vorzunehmen, dass sich alle Anspruchsgruppen angesprochen, gewürdigt und verbunden fühlen können.

von Mirko Udovich

Mirko Udovich
Geschäftsführender Gesellschafter
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