Das neue Problem: die virtuelle Distanz

Mit der Corona-Pandemie hat die Distanz zwischen den Menschen zugenommen, weil viele oft von zuhause aus arbeiten. Braucht es auch einen neuen Führungsstil? Im Zuge der Corona-Pandemie haben viele Unternehmen die Arbeit aus dem Betrieb zu den Mitarbeitern nach Hause verlagert.

Das neue Problem: die virtuelle Distanz

Das neue Problem: die virtuelle Distanz

Mit der Corona-Pandemie hat die Distanz zwischen den Menschen zugenommen, weil viele oft von zuhause aus arbeiten. Braucht es auch einen neuen Führungsstil?

Im Zuge der Corona-Pandemie haben viele Unternehmen die Arbeit aus dem Betrieb zu den Mitarbeitern nach Hause verlagert. Dabei folgten sie keiner langfristigen Strategie, sondern dem Gebot der Stunde. Plötzlich verbrachten Menschen ihre Arbeitszeit isoliert vor dem Bildschirm.

Auf der einen Seite wirkt digitale Kommunikation verbindend, indem sie es Menschen ermöglicht, sich zeit- und ortsunabhängig miteinander auszutauschen. Auf der anderen Seite jedoch wirkt sie trennend, weil sie die Menschen emotional voneinander entfernt. Kurz gesagt: Während räumliche und zeitliche Distanz an Bedeutung verlieren, wird psychologische Distanz zum Problem.

Das Problem der virtuellen Distanz ist ein grundlegendes, und es löst sich nicht von allein. Darum müssen Führungskräfte umdenken. Auch nach Corona müssen sie den negativen Auswirkungen der Distanzarbeit etwas entgegensetzen. Sie müssen die virtuelle Distanz reduzieren und das Gefühl menschlicher Verbundenheit am Arbeitsplatz steigern.

Bemühen Sie sich um Empathie. Achten Sie darauf, wenn die Wahrnehmung anderer mit ihrer Sichtweise verschieden ist. Die Allgegenwart digitaler Geräte verändert unsere Sicht auf die Welt. Wir sind jedoch keine Computer, sondern menschliche Seelen. Führungskräfte können Ihren Mitarbeitern verloren gegangene Authentizität und Emotionalität wiedergeben, ohne auf die Vorteile digitalen Arbeitens zu verzichten.

von Mirko Udovich

Mirko Udovich
Geschäftsführender Gesellschafter
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