So wird Arbeiten 2030 funktionieren

Wie ist Ihre Vision von der Arbeitswelt im Jahr 2030? Ist sie noch vergleichbar mit der von 2020?

Nein. Sich wiederholende Tätigkeiten werden voraussichtlich immer mehr automatisiert werden, ebenso wie die Arbeit von Spezialisten.

Denn je mehr wir Arbeit spezialisiert haben, desto besser kann sie von Algorithmen und sogar von schwacher künstlicher Intelligenz übernommen werden. Ein Busfahrer muss aktuell „nur“ Bus fahren, das kann – sofern es die Gesetzeslage erlaubt – ein selbstfahrender Bus auch.

Ein Herzspezialist muss Daten analysieren, auch das kann nach Einschätzung von Experten eine entsprechende Software bald genauso gut oder sogar besser.

Man nimmt auch an, dass die Mensch-Maschine-Schnittstelle für zukünftige Jobs einen Schwerpunkt bilden wird. Menschen haben einzigartige Vorteile gegenüber Maschinen und die Möglichkeiten, mit Maschinen zu arbeiten, anstatt mit ihnen zu konkurrieren.

Experten rechnen auch damit, dass wir in Zukunft in familienähnlichen Kleingruppen arbeiten werden, große Unternehmen wird es demnach in der Form, wie wir sie kennen, immer weniger geben. Alte und junge Generationen werden in diesen Kleingruppen zusammenarbeiten: Die Jüngeren bringen die verrückten Impulse ein, die Älteren prüfen sie auf Machbarkeit, so die Vorstellung einiger Experten. Zudem werden wir voraussichtlich von der Präsenz- zu einer neuen Effizienzkultur kommen. Dabei wird dann das Ergebnis im Vordergrund stehen, nicht mehr die Zeit, die man investieren musste, um zu diesem Ergebnis zu kommen.

Die Folge: mehr Freiheit und Spaß bei der Arbeit.

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Dr Mirko Udovich
Autor Dr. Mirko Udovich
Geschäftsführender Gesellschafter

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