Alt und Jung im Betrieb händeln

Worum geht es bei Mentoringprogrammen? In unserer Kultur gilt Alter eher als Makel denn als besonderer Reichtum. Doch es lohnt sich, vor allem für Unternehmen, sich dem Jugendwahn zu widersetzen.

Alt und Jung im Betrieb händeln

Alt und Jung im Betrieb händeln

Worum geht es bei Mentoringprogrammen?

In unserer Kultur gilt Alter eher als Makel denn als besonderer Reichtum. Doch es lohnt sich, vor allem für Unternehmen, sich dem Jugendwahn zu widersetzen. Eine bewährte Methode ist Mentoring. Mentoringprogramme schlagen nicht nur eine Brücke zwischen den Generationen. Sie helfen auch den Jungen, schneller bessere Entscheidungen zu treffen, und den Älteren, dazuzulernen. Zudem sind ältere Mitarbeiter oft dankbar für die Möglichkeit, ihre Erfahrungen weiterzugeben.

In früheren Generationen war der Lebensweg von einzelnen Personen oft vorgezeichnet. Heute wird Gestaltungsfreiheit großgeschrieben. Für manche ist das eine Last. Denn je mehr Möglichkeiten es gibt, desto mehr Entscheidungen müssen getroffen werden. Darauf sind junge Leute heute unterschiedlich gut vorbereitet.

Es gibt mehrere Varianten des Mentorings; ein neuerer Mentoringtrend ist das sogenannte Reverse-Mentoring da verkehren sich die Rollen: Junge Mentoren unterstützen ältere Kollegen etwa beim Erwerb digitaler Kompetenzen.

Am Mentoring sind 3 Parteien beteiligt: das Unternehmen (mittels Personalressort), die Mentoren, die ihr Wissen und ihre Zeit zur Verfügung stellen, und die Mentees, die diese Chance nutzen. Alle 3 können vom Mentoring profitieren. Auch bei der Entwicklung der Unternehmenskultur leistet Mentoring unschätzbare Dienste, fördert die Herausbildung informeller Netze, die Weitergabe von Wissen und den Informationsfluss.

von Mirko Udovich

Mirko Udovich
Geschäftsführender Gesellschafter
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